feira do profissaos

Letztes Wochenende war ich auf der „feira do profissaos“.
Die „feira“ ist eine Messe auf der sich die einzelnen Studiengänge interessierten Schülern vorstellen. Fleißige Leser meines Blogs wissen das ich mich auf dem Weg dorthin verlaufen habe und im Botanischem Garten gelandet bin. Am besten erzähle ich die Geschichte von Vorn.

Es begann damit, dass ich im Flur der Uni von Prof. Ken überfallen worden bin. Besser kann man es nicht beschreiben. Er fragte ob ich die feira kenne, was ich am Wochenende mache und ich unbedingt dahin gehen soll. Daraufhin wurde ich auch schon dem Organisationsteam der Feira als „freiwilliger“ Mitarbeiter vorgestellt. Da ich an dem Wochenende tatsächlich nicht viel vorhatte hab ich auch zugesagt.
Dann wurde mir der Weg erklärt.

“ Fahr mit dem Omnibus zur Haltestelle Jardim Botanico und steig aus. Der Bus hält vor der feira und du siehst die riesigen Banner.“

Klingt einfach da die Bushaltestelle vor meiner Tür direkt zu Jardim Botanico fährt. Was ich aber nicht gewusst habe ist, dass es mehrere Bushaltestellen mit dem Namen Jardim Botanico gibt (wie klug). 5 Stationen später steige ich also an der Haltestelle aus, sehe den Eingang des Parks und ein paar Hochhäuser aber keine Banner und keine Menschenmassen…
Naja, also hab ich mich erstmal im Park umgeschaut ob ich dort einen Hinweis finde. Ich hab auch ein paar Leute nach der feira gefragt, aber leider wussten sie nicht wo die Messe ist. Zum Glück gibt es ja Handys.  Ein paar Telefonate und konfuse Beschreibungen später fand ich die Messe am anderen Ende des Parks.

Die Messe geht für 3 Tage und war ziemlich gut besucht. Viele Schüler kamen zusammen mit den Eltern um sich über Ihre Zukunft zu informieren. Seltsam fand ich das manche überhaupt keine Idee hatten in welche Richtung ihre Interessen liegen. Ich hab 2 Schüler erlebt die ihre Berufswahl davon abhängig gemacht haben ob die Schule nah oder weit weg von ihrem Haus ist.

Der Messestand wurde organisiert und geleitet von den Designstudenten. Hier mal ein Lob an die KISD. Wenn man eins bei der KISD lernt ist es selbständiges Denken und Handeln. Dies konnte ich deutlich auf dem Stand merken.
Es hat sich kaum einer verantwortlich gefühlt. Speziell beim Abbauen des Standes ist mir aufgefallen das einige einfach ratlos rumstanden. Sobald ich ihnen aber eine Aufgabe gegeben habe waren sie glücklich und fleißig bei der Arbeit.

Insgesammt war die Feira bunt, gut besucht, chaotisch und laut. Aber auf jedenfalls eine interessante Erfahrung und ich hab viele neue Leute kennengelernt.

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Eine Antwort zu “feira do profissaos

  1. So ist das eben: Andere Länder, andere Sitten. In London gibt es auch Busstationen, die sich über ganze Straßenzüge erstrecken und bei denen man eine Karte braucht, um zu verstehen, wo man hin muss. Und Tube-Stationen, die nachts zwei von drei Eingängen schließen, obwohl noch Bahnen fahren.
    Von den Arbeitssitten will ich jetzt mal gar nicht anfangen…

    Was den Stand angeht: da konntest du deinen deutschen Organisationssinn mal so richtig ausleben! Der kommt also nicht nur beim Grillen zum tragen 🙂

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