Galerie

Paranagua

Hallo,

letzten Montag wurde ich von Emily auf einen kleinen Trip nach Morretes bzw. Paranagua eingeladen. Die Einladung und Absprache musste per SMS gemacht werden und dabei kam es leider zu kleinen Verständigungsschwierigkeiten. Ich dachte ich steh morgens früh auf (6 Uhr) fahre nach Morretes zu Emily und von da aus dann nach Paranagua um sich die Stadt anzusehen. Abends dann aber mit dem Bus wieder zurück. Emily hatte mich jedoch für mehrere Tage eingeladen bzw. Ende offen und war deswegen sehr überrascht als ich nur mit einem kleinem Rucksack aus dem Bus ausgestiegen bin.

Busfahrt

Also um etwas genauer zu Berichten fange ich mal mit der Busfahrt an. Ich hab die Karte am Busbahnhof für einen Platz in einem normalen Reisebus geholt. Beim Einsteigen musste ich jedoch dem Busfahrer erstmal klarmachen das ich nicht bis zum Ende der Reise mitfahre sondern nur bis „Rio Sagrado“ und dann auch nur bis Kilometer 25. Mit anderen Worten Irgendwo auf der Autobahn. Der Busfahrer meinte daraufhin, daß er sich dieses nicht merken kann und ich einfach kurz vor dem Stop zu ihm kommen soll. Daraufhin musste ich ihm aber erklären, daß ich keine Ahnung habe wo der Stop ist also ich ihn nicht darauf aufmerksam machen kann. Nach einigem hin und her haben wir uns darauf geeinigt – wenn es bergab geht melde ich mich beim Fahrer… und das hat funktioniert.

1. Stop Morretes

Bei Kilometer 25 wartete auch schon Emily und war, wie schon gesagt, überrascht mich mit leichtem Gepäck zu sehen.
Dies war aber nicht weiter schlimm wir mussten uns nur etwas mehr beeilen. Nach einem kleinen Frühstück in ihrem Haus sind wir gemeinsam mit ihren Eltern nach Morretes gefahren. Dort bin ich zwar schon zwei mal gewesen aber mehr oder weniger nur am Busbahnhof. Diesmal haben wir haben uns etwas mehr Zeit genommen und sie zeigte mir den kleinen doch recht hübschen Ort.
Gegen Mittag ging es dann von dort aus mit dem normalen Stadt Bus nach Paranagua

2. Stop Paranagua

Paranagua ist ein, für brasilianische Verhältnisse, recht alter Ort. Die kleine Stadt lebt zum einem vom Tourismus aber zum anderen vom Handel. Der Hafen von Paranagua ist der 2. größte in Brasilien. Dadurch ergibt sich in den Straßen eine sehr merkwürdige Mischung aus LKW und Fahrrädern. Normale Autos scheinen da fast in der Unterzahl.
Dort angekommen haben wir uns erstmal etwas gegessen und sind dann den ganzen Nachmittag bei brütender Hitze und erbarmungsloser Sonne durch den historischen Kern von Paranagua gezogen. Ich hab mir einen ganz leichten Sonnenbrand (trotz Schutz) eingehandelt aber es war trotzdem schön.
Gegen Abend fuhren wir dann zum Haus ihrer Tante. Dort konnten wir uns ausruhen, duschen und etwas essen. Ich wurde sehr freundlich aufgenommen und konnte mir von ihrem Cousin Klamotten zum wechseln ausleihen (zum Glück gleiche Größe). Brasilianer haben eine Auffassung wenn sie zu einem Gast sagen „fique a vontade“ bedeutet das soviel wie „fühl dich wie zu Hause“. Dies meinen die dann aber auch mehr oder weniger wörtlich. Wenn Essen auf dem Tisch steht kann man sich es nehmen, wenn man durstig ist geht man zum Kühlschrank und sucht sich ein Getränk aus.. usw. Wann immer ich nach etwas gefragt habe bekam ich die Antwort „fique a vontade“.
Gegen 8 Uhr abends sind wir dann noch gemeinsam mit ihrer Cousine zu den nahegelegen Stränden gefahren. Nahe ist dabei etwas anders zu verstehen. Wir waren in 3 verschiedenen Orten und bis ca. 4 Uhr nachts unterwegs. Nachts um 3 haben wir noch an einem Stand gepressten Hotdog gegessen. Nicht wirklich zu empfehlen da die Wurst in Brasilien einfach schrecklich ist.

2. Tag – Paranagua

Den gesamten Morgen habe ich mit Emily und ihrer Tante verbracht. Es war sehr angenehm zu merken, daß ich zwar mit Portugiesisch noch etwas Probleme habe, ich mich aber durchaus mit jemandem Unterhalten kann.
Nach dem Mittagessen sind wir dann zum Museum in Paranagua aufgebrochen. Ein kleines Museum der Uni in Curitiba geleitet vom Geschichtskurs. Emily kannte das Museum noch von vor der Renovierung und war sehr enttäuscht darüber, daß viele der Exponate verschwunden sind. Ich jedoch erfreute mich an dem herrlichen alten Gebäude.
Nach dem Museum und einem Softeis (auch nicht zu empfehlen) musste ich mich aber schon auf den Heimweg machen um noch rechtzeitig um 8 Uhr im Kino zu sein. Trotz 200 KM Reise war ich pünktlich, aber leider nicht Mari (0.5 KM). XD

Ui soviel wollte ich eigentlich nicht schrieben….

Advertisements

2 Antworten zu “Paranagua

  1. Oi!

    Echt super schöne Fotos. Ich kann dir auch auf jeden Fall die Ilha do Mel empfehlen. Die ist nicht weit weg, aber mega schön und wenn du Glück hast siehst du dort sogar Delphine. 🙂 Wo wirst du Silvester feiern? Wünsche Dir einen Guten Rutsch!!!! Wir frieren uns hier bei 30cm Schnee den Arsch ab 😉

    • Oh ja ich hab Fotos von der Ilha gesehen und ich hab noch die Hoffnung dahin zu fahren. Für Silvester plane ich einen 3 Tage Trip runter nach Porto Belo in Santa Catarina. Von den Fotos her sieht es schön da aus und ich kann zum ersten mal Silvester am Strand feiern. 😀

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s